Bauphysikalische Berechnungen – Ursachen von Feuchtigkeit und Schimmel erkennen

Feuchtigkeit und Schimmelbildung sind oft die Folge ungünstiger Oberflächentemperaturen und unzureichender Bauphysik. Mit bauphysikalischen Berechnungen analysiere ich Temperatur- und Feuchteverläufe in Wohnräumen unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Ziel ist es, die Ursachen für Kondensatbildung, Feuchteschäden oder Schimmelbefall zu identifizieren und präventive Maßnahmen abzuleiten.

Schwerpunkte der bauphysikalischen Berechnungen

  • Oberflächentemperatur-Berechnung an kritischen Stellen wie Fensterlaibungen, Deckenanschlüssen oder Wärmebrücken.
  • Taupunkt-Berechnung zur Ermittlung des Kondensationsrisikos.
  • Berechnung relativer Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von Temperatur- und Klimadaten.
  • Schimmelpilzprognose nach den Vorgaben des UBA-Leitfadens „Schimmel in Innenräumen“.
  • Simulation von Klimabedingungen in unterschiedlichen Jahreszeiten oder Nutzungsszenarien.

Vorteile der bauphysikalischen Berechnungen

  • Frühzeitige Erkennung kritischer Bauteile und Risikozonen.
  • Vermeidung von Schimmelbildung durch präzise Vorhersage und Analyse.
  • Optimierung von Sanierungsmaßnahmen mit belastbaren Berechnungen.
  • Rechtssichere Gutachten für Eigentümer, Planer und Gerichte.
  • Planungssicherheit für Bauherren und Architekten.

Typische Anwendungsbereiche

  • Wohnräume mit Schimmelproblemen (z. B. Schlafzimmer, Bäder, Kellerräume)
  • Altbau-Sanierungen (Analyse kritischer Wärmebrücken und energetischer Schwachstellen)
  • Neubauten (Qualitätskontrolle, Bauabnahmen, energetische Nachweise)
  • Fassaden- und WDVS-Systeme (Bewertung der Dämmwirkung und Oberflächentemperaturen)

Normen & Richtlinien (Auszug)

  • DIN 4108-2 – Mindestanforderungen an den Wärmeschutz
  • DIN 4108 Beiblatt 2 – Wärmebrücken
  • DIN EN ISO 13788 – Berechnung von Temperatur- und Feuchteverläufen
  • UBA-Leitfaden Schimmel in Innenräumen
  • WTA-Merkblätter zu Wärmebrücken und Feuchteschutz

FAQ – Bauphysikalische Berechnungen

Warum sind Oberflächentemperaturen so wichtig?
Weil sie entscheidend für Kondensatbildung und damit für Schimmelrisiken sind.

Können bauphysikalische Berechnungen auch vorbeugend eingesetzt werden?
Ja, insbesondere bei Planungen von Neubauten oder energetischen Sanierungen.

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