Bau-Thermographie – Wärmeverluste und Bauschäden zuverlässig erkennen
Mit moderner Bau-Thermographie werden Temperaturverläufe auf Bauwerksoberflächen sichtbar gemacht. Diese Methode zeigt Wärmebrücken, Dämmungsfehler und Undichtigkeiten, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. So lassen sich Energieverluste, Bauschäden und potenzielle Feuchteschäden frühzeitig feststellen und gezielt beheben.
Vorteile der Bau-Thermographie
- Frühzeitige Erkennung von Wärmebrücken und Leckagen.
- Energieeinsparung durch gezielte Dämmungsoptimierung.
- Schutz vor Schimmelbildung, da feuchte Stellen durch Temperaturdifferenzen sichtbar werden.
- Nachweis der Bauqualität bei Neubau und Sanierung.
- Objektive Beurteilung dank bildgebender Verfahren und normgerechter Auswertung.
Typische Anwendungsbereiche
- Wohn- und Geschäftshäuser (Fassade, Dach, Fensteranschlüsse, Türen)
- Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) – Erkennen von Hohllagen oder Dämmungsfehlern
- Heizungs- und Warmwasserleitungen (Leckagen, ungedämmte Abschnitte)
- Fußbodenheizungen (Funktionskontrolle, Leckagesuche)
- Industriegebäude (Torabdichtungen, Produktionshallen, Dachkonstruktionen)
Vorgehensweise
- Vorbereitung & Planung: Auswahl geeigneter Messzeitpunkte (kalte Außentemperaturen, deutliche Temperaturdifferenzen ΔT).
- Thermographische Aufnahme: Erstellung von Infrarotbildern (Thermogrammen) der Bauteile.
- Auswertung: Analyse der Temperaturverläufe, Identifizierung von Schwachstellen.
- Gutachten & Empfehlungen: Dokumentation mit Thermogrammen, Bewertung nach DIN EN 13187 und Erstellung eines Sanierungskonzepts.
Normen & Richtlinien
- DIN EN 13187 – Wärmebrücken, qualitative Erkennung von Wärmeunregelmäßigkeiten
- DIN 4108 – Wärmeschutz und Energieeinsparung in Gebäuden
- Beiblatt 2 zu DIN 4108 – Wärmebrücken-Katalog
FAQ – Bau-Thermographie
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Thermographie?
Im Winter, wenn ein deutlicher Temperaturunterschied (mind. ΔT 10–15 K) zwischen Innen- und Außenluft herrscht.
Kann man mit Thermographie auch Feuchteschäden erkennen?
Ja, indirekt. Feuchtigkeit beeinflusst die Temperaturverteilung. So lassen sich Bereiche mit erhöhter Durchfeuchtung identifizieren.
Ist Bau-Thermographie auch für Neubauten sinnvoll?
Ja, besonders zur Qualitätskontrolle und Abnahme von Dämmmaßnahmen oder Wärmedämmverbundsystemen.
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